Implantate mit DVT

Fest sitzender Zahnersatz für mehr Lebensqualität

Die Implantologie ist eine moderne und sichere Therapieform für einen langlebigen Zahnersatz. Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, die in den Kieferknochen eingepflanzt werden – von der Wurzel bis zur Krone.  Implantate bestehten zum Beispiel aus köperverträglichem, hochwertigem Titan. Sie dienen als fester und hochwertiger Ersatz für verloren gegangene Zähne oder als Träger für Brücken oder Zahnprothesen.

Alles aus einer Hand und an einem Ort: Sowohl das Einsetzen des Implantats, ein evtl. Knochenaufbau, das Eingliedern der Implantatkrone als auch die Nachsorge findet in der Praxis von Dr. Bruckbauer statt. Schon in der Planungsphase setzen wir auf höchste Sicherheit dank dreidimensionaler Röntgenaufnahmen (DVT/CT).

Für welche Patienten kommen Implantate infrage?

Normalerweise kommt für nahezu jeden Patienten eine Implantatversorgung infrage. Die Implantologie ist heute ein anerkannt sicheres Verfahren und es gibt nur sehr wenige Gegenanzeigen, die eine Implantatversorgung unmöglich machen, z. B. bei Kindern und Jugendlichen in der Wachstumsphase oder bei schwer (herz)erkrankten oder internistisch stark betroffenenen Patienten.

Bereitet eine Implantatbehandlung Schmerzen?

Eine Implantatbehandlung ist vergleichbar mit der Entfernung eines Weißheitszahnes und zählt heute nicht mehr zu den besonders schmerzhaften Behandlungen, da sie sich fast immer gut unter einer lokalen Betäubung durchführen lässt. Die geschaffene Knochenwunde wird direkt mit dem Implantat versiegelt, deshalb sind die Schmerzen auch im Anschluss meistens nur gering. Am Tage des Eingriffs kann man den Wundschmerz in der Regel mit leichten bis mittelstarken Schmerzmitteln gut kontrollieren. Bereits einen Tag nach der Implantation benötigt man in den meisten Fällen keine Schmerzmittel mehr.

Welche Risiken gibt es bei der Implantatbehandlung?

Im Unterkiefer-Seitenzahnbereich muss der Implantologe besonders auf die dort verlaufenden Nerven achten, die nicht verletzt werden dürfen. Bei guter Vorplanung (dazu gehört auch das dreidimensionale Röntgen) und Durchführung sind die Risiken während des Eingriffs allerdings gering. Die Gefahr eines späteren Implantatverlustes liegt bei unkomplizierten Verhältnissen im niedrigen Prozentbereich. Damit gehört die Implantologie zu den erfolgreichsten chirurgischen Maßnahmen überhaupt.

Nimmt der Körper das Implantat an?

Titan ist in höchstem Maße biokompatibel und eines der verträglichsten Materialien überhaupt, das heißt, eine Abstoßungsreaktion ist nahezu ausgeschlossen. Eine bakterielle Entzündung (Periimplantitis) ist jedoch immer möglich und kann unter Umständen zu einem Implantatverlust führen. Implantate haben statistisch gesehen jedoch eine Einheilquote von über 95%.

Wie lange dauert der Heilungsprozess?

Wenn genügend Knochen vorhanden und eine unkomplizierte Implantation möglich ist, rechnet man mit einer Einheilzeit von etwa 6–12 Wochen bei modernen Implantatoberflächen. Im schwachen Knochen oder nach dem Aufbau von Knochen kann die Einheilphase dagegen 6–9 Monate dauern. Von dem Versprechen der „Alles-an-einem-Tag“-Behandlung möchten wir uns ausdrücklich distanzieren. Diese Methode funktioniert nur bei wenigen Patienten und gilt bzw. empfiehlt sich nicht als genereller Standard.

Pflege und Kontrolle von Zahnimplantaten

Im ersten Jahr nach dem Einsetzen des neuen Implantates mit dem zugehörigen Zahnersatz ist zunächst eine vierteljährliche Kontrolle unbedingt erforderlich. Ist nach dieser Kontrolle der Status unauffällig, so ist ab dem zweiten Jahr eine halbjährliche Kontrolle ausreichend, das heißt, es muss keine häufigere Kontrolle als bei natürlichen, eigenen Zähnen erfolgen. Die zahnärztliche Kontrolle sollte von einer Professionellen Zahnreinigung (PZR) begleitet werden. Diese stellt in Ergänzung zur häuslichen Zahnpflege eine der wirksamsten Maßnahmen dar, Implantate und eigene Zähne lange Zeit, in vielen Fällen sogar bis ins hohe Alter, zu erhalten.